Oper als App

VERGEHEN ist ein musikalischer Hörspaziergang über das virtuelle Erinnern in einer realen Welt.

Laden Sie einfach die VERGEHEN App auf Ihr Smartphone, nehmen einen Kopfhörer mit und gehen an der Isar spazieren.

 

Martin Bürkl über VERGEHEN bei BR Klassik:

Aus den Nutzerkommentaren:

„Der Hörspaziergang VERGEHEN lässt die reale Welt mit der Virtualität in klingende Interaktion treten: unbedingt empfehlenswert für klangliebende Flaneure!“

„Alles sehr verblüffend, auch wenn man über die GPS-Möglichkeiten mehr als bescheid weiß.“

„Wer Spaß an Gesang, zeitgenössischer Oper und dem Spiel mit GPS, Ort, Wetter, Wind und Zeit hat, dem sollte das gefallen.“

Wie funktioniert Vergehen?

VERGEHEN nutzt den GPS-Empfänger, um den Ablauf der Musik an Ihr Spaziertempo anzupassen und ortsbezogen abzuspielen.

Sowohl der Text wie auch die Musik wurden vom Münchner Komponisten Mathis Nitschke auf den Weg genau abgestimmt.

Vergehen beginnt an den Isarkaskaden unterhalb des Maximilianeums, den weiteren Weg führt Sie die App.


„Mathis Nitschke will, dass sich der Hörer in Bewegung setzt und das direkte Erleben von Musik fördern.“

Anna Schürmer über VERGEHEN im Münchner Feuilleton

Wo bekommt man VERGEHEN?

VERGEHEN ist im Apple App Store und im Google Play Store erhältlich. Klicken Sie auf die Graphiken, um direkt dorthin zu kommen.

VERGEHEN im App Store

VERGEHEN im Play Store

Als App passt sich die Musik adaptiv der Position, Bewegungsrichtung und Gehgeschwindigkeit des Spaziergängers an, kein Opernspaziergang gleicht dem anderen.

Worum geht es in Vergehen?

Stellen Sie sich vor, Ihr Smartphone beginnt ein Gespräch mit Ihnen, verwickelt Sie in einen Diskurs über das Erinnern und Vergehen.

Das Smartphone lässt uns teilhaben an einem unendlich anmutenden Informations- und Wissensschatz, in Form eines kleinen persönlichen Begleiters. Im Gegenzug offenbaren wir ihm unser Persönlichstes und Innerstes und üben über die Berührung eine eigentümliche Form von Intimität damit aus.

Der Hörspaziergang VERGEHEN beschäftigt sich mit diesem Thema aus der Sicht eines technischen Versprechens: unsere Erlebnisse können mit einem Hirnstromrekorder für immer so konserviert und wiedergeben werden, daß wir die Erinnerung nicht mehr vom originalen Erlebnis unterscheiden können. Das ist die große Utopie, denn bisher müssen wir unsere Erfahrungen und Erlebnisse mühsam in Sprache, Kunst und Musik übersetzen, um sie kommunizierbar zu machen. Das wäre mit so einer Maschine nicht mehr nötig. Ob man das wirklich will, ist eine der Fragen, die VERGEHEN stellt.

Musikalisch kombiniert „Vergehen“ klassischen Gesang (Sarah Aristidou) mit einem Hybrid aus akustischem und verfremdeten Cello (Anja Lechner), analoger Techno-Elektronik und digitaler Klangkunst (Mathis Nitschke). Zeitweise an den Drive populärer E-Cello-Formationen erinnernd, mal die Erbschaften der Musique Concrète huldigend, dann wiederum Allusionen an Jazz und Weltmusik liefernd, legt sich die Komposition von Mathis Nitschke auf kein Genre fest.

projekt_gefoerdertErmöglicht durch das Projektstipendium Junge Kunst / Neue Medien für Musik 2015 der Landeshauptstadt München

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